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Rundgang durch den Rupertiwinkel

Laufen an der Salzach: Laufen war eines der größten Handelszentren im Erzstift Salzburg. Laufen StaatsbrückeDie Laufener Schiffer hatten das alleinige Privileg, mit ihren Plätten (Lastkähne mit flachem Boden), das Salz aus der Saline in Hallein auf der Salzach zu befördern.

Mit der Säkularisation des Erzstifts Salzburg 1803, wurden die Orte Oberndorf und Laufen, die bis dahin zusammen gehörten auseinandergerissen und in zwei verschiedene Städte aufgeteilt.

Bis zur bayerischen Gebietsreform 1972, war Laufen ein eigener Landkreis. Das Gebiet wurde nun wieder in zwei andere Landkreise, Traunstein und den neugeschaffenen Landkreis Berchtesgadener Land aufgeteilt. Laufen ist heute Schulzentrum und Sitz der bayerischen Akademie für Landschaftsschutz.

Tittmoning: Wahrzeichen Tittmonings ist die Burg. Diese diente den Salzburger Bischöfen als Sommersitz. Erbaut wurde die Burg als sogenannte Trutzburg gegen die Bayern.Tittmoninger Burg

Heute beherbergt die Tittmoninger Burg das Heimathaus Rupertiwinkel und im Scheibensaal eine Dauerausstellung von historischen Schützenscheiben. Auch die Sudetendeutsche Landsmannschaft hat hier Ausstellungsräume. Sehenswert ist auch der Stadtplatz mit dem „Storchenbrunnen“ und dem Rathaus.

Charakteristisch ist der Baustil entlang der Salzach mit seinen falschen Fassaden.

Waging am See: Waging am See liegt eingebettet in eine Hügellandschaft, die die letzte Eiszeit geformt hat.

Bereits um 800 n. Chr. wurde Waging urkundlich erwähnt. Waginger See Seit ca. 600 Jahren besitzt Waging das Marktrecht. Berühmt waren vor dem 2. Weltkrieg die Viehmärkte. Aus ganz Bayern kamen die Viehhändler um hier die Ochsen zu kaufen.

Auch in Waging finden wir im Ortszentrum den typischen Baustil mit den falschen Fassaden.

Waging ist heute ein Fremdenverkehrsort. Der See ist einer der wärmsten Seen in Oberbayern. Viele Rad- und Wanderwege laden ein, hier Urlaub zu machen.

Bei der letzten Friedhoferweiterung wurde ein bajuwarisches Reihengräberfeld freigelegt, das von großem archäologischem Wert ist. Bei den über 250 Gräbern war nur ein kleiner Teil beraubt. Die Funde sind zu besichtigen im Bajuwarenmuseum im Verkehrsamt.

  © 1999 - 2017 Rudolf Lapper, Andreas Jakibczuk, Thomas Enzinger & siehe Quellennachweis  ·  nach oben  ·  Druckversion